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Gedenkveranstaltung zur Pogromnacht:

"Ich bin ein Kontinent"

Datum: 11 November Uhrzeit: 19:00

Veranstalter: Schalom - Begegnung mit dem Judentum e. V.

Ort: Göttenbach-Gymnasium

Beschreibung: 

Zum Gedenken an die Novemberpogrome 1938 präsentieren der Schalom e. V. und das Stadtjugendamt Idar-Oberstein in Kooperation mit dem Göttenbach-Gymnasium die Produktion „Ich bin ein Kontinent“ des bbt bewegtbildtheaters. In der Mensa des Göttenbach-Gymnasiums inszenieren Martina Roth und Johannes Conen mit Liebeliedern, Spiegelbildnissen und Verwandlungen einen leidenschaftlichen und tragikomischen Abend über Gertrud Kolmar, die „Kartographin“ der Seele.

Nach erfolgreichen Vorstellungen in Deutschland, der Schweiz und der Ukraine mit der Produktion „Herzkeime“ ist „Ich bin ein Kontinent“ der zweite Teil der Trilogie „Vergessene Dichterinnen“. Entlang der luziden Erzählung „Susanna“ und vertonten Gedichten entsteht im Ineinanderfließen von Musik, Schauspiel und Bewegtbild ein Geflecht voller Leidenschaft, Tragikomik und Poesie, durch das sich Martina Roth singend und spielend bewegt. Susanna, eine junge gemütskranke Frau, die sich in eine kindlich-poetische Welt zurückzieht, kämpft um einen geliebten Mann und kein Hindernis scheint sie von diesem Ziel abhalten zu können. Dialoge, traumartige Bilder und Lieder wechseln einander ab. Der realen Figur auf der Bühne tritt eine zweite Figur auf der Leinwand – ebenfalls dargestellt von Roth – entgegen. Ein Kunstgriff, mit dem es gelingt, die Erzählung in einer Art personifiziertem inneren Dialog der Dichterin darzustellen. Denn Susanna und die Ich-Erzählerin der Geschichte, eine Erzieherin, sind Spiegelbilder der Dichterin Gertrud Kolmar.

Auf der Suche nach neuen Darstellungsformen auf der Bühne hat das in Trier lebende Künstlerpaar Martina Roth und Johannes Conen sein Bewegtbildtheater entwickelt. Mit außergewöhnlicher Konsequenz werden Schauspiel und Projektionstechnik miteinander verquickt, bis sie ein neues, gemeinsames ästhetisches Profil entwickeln. Damit ermöglichen sie dem Zuschauer einen ganz eigenen, innovativen Zugang zu den Stücken. Und wieder ist es, wie in vielen Produktionen des Duos Roth/Conen, eine deutsche Dichterin, die dem Vergessen entrissen wird: Gertrud Kolmar, geboren 1894 in Berlin, ermordet 1943 in Auschwitz. Lyrikerin, Jüdin, von Freunden als „rebellische Melancholikerin“ beschrieben. Eine der ganz Großen, in einer Reihe mit Else Lasker-Schüller, Nelly Sachs, Rose Ausländer.

Der Eintritt an der Abendkasse kostet 8 Euro, ermäßigt 4 Euro. Karten können beim Stadtjugendamt unter Telefon 06781/64-531 und 64-542 vorbestellt werden.

 

Martina Roth wandelt auf den Spuren von Gertrud Kolmar

 

 

Vergangene Gedenkfeiern:

 

 

Gedenkveranstaltung zum 27. Januar 2014

Die von Dr. Albrecht Dümling rekonstruierte und auch international bekannte Ausstellung "Das verdächtige Saxophon - Entartete Musik im Dritten Reich." wird ab 27.01.2014 in der Göttenbach-Aula in Idar-Oberstein für 14 Tage zu sehen sein.

Anschließend wird sie auf dem Umweltcampus in Hoppstädten-Weiersbach für weitere zwei Wochen gezeigt.

 

27. Januar 2013

Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus

  • Gedenkfeier uns Ausstellungseröffnung "Es lebe die Freiheit" um 17.00 Uhr in der Göttenbach-Aula
  • Begrüßung durch Herrn Oberbürgermeister Bruno Zimmer und Frau Walber (Schalom-Verein)
  • Einführung in die Ausstellung
  • Musikalische Begleitung durch die Gruppe Deidele

Am 09.11.2011, 18.30 Uhr gedachte der Schalom-Verein wie jedes Jahr der Opfer der "Reichsprogromnacht" am 09. November 1938. Am Mahnmal im Rosengarten vor dem Heimatmuseum in Oberstein wurden dazu die Namen der jüdischen Opfer verlesen, die BürgerInnen unserer Stadt waren.

Anschließend gingen wir gemeinsam zur Christuskirche, wo eine meditativ-künstlerische Annäherung zu dem Thema "Von Wegen nach Auschwitz" gestaltet wurde.



 

Gedenkfeier am 27. Januar 2011 um 19:30 Uhr anlässlich der Befreiung des KZ Auschwitz vor 66 Jahren

Unser Oberbürgermeister Bruno Zimmer sprach das Grußwort für diese Veranstaltung. Die musikalische Begleitung erfolgte durch Herrn Gerhold und seine Schüler vom Göttenbach-Gymnasium.

Thema der Musik und des Vorlesens war das Buch von M. Doerry über seine Großmutter "Lilli Jahn - Mein verwundetes Herz".

Die Veranstaltung war eine Kooperation des Schalom-Vereins und der Stadt Idar-Oberstein! Wir haben  uns sehr über den Besuch der Bürgerinnen und Bürger der Stadt gefreut und möchten uns für die rege Teilnahme an der Veranstaltung bedanken!

 

 

 

 


 

09.11.2010  I  Veranstaltung zum Gedenken an die Reichspogromnacht in Idar-Oberstein - Erlebnisbericht


Datum:     09. November 2010
Ort:          Gedenkstein am Heimatmuseum in Oberstein
Uhrzeit:    18.30 Uhr


Am Mahnmal beim Museum wurden wir auch in diesem Jahr der 31 Juden und Jüdinnen der Stadt Idar-Oberstein gedacht, die der Vernichtung zum Opfer fielen.

Wir hörten themenbezogene Gedichte und Landrat Redmer und der Vorsitzende der Jüdischen Gemeinde Massoud Gilardy haben in ihren Reden des Anlasses gedacht. Für jeden / jede der Vernichtung anheimgefallene/n jüdische/n Bürger/in haben wir eine Kerze entzündet und unser Gedenken mit dem Kaddisch (jüdisches Totengebet) ausklingen lassen.

Vielen Dank allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit uns in Stille und Würde der schrecklichen Ereignisse gedacht haben.

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Schalom - Begegnung mit dem Judentum e.V.